Pension Schöller PDF Drucken E-Mail

Theater Fatale, „Pension Schöller“
Ein Schwank in drei Akten

Rolf Wilkens spielt den Klapproth, Inge Hoppe eine spleenige Schriftstellerin. Ein Großwildjäger, ein Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler, eine sensationslüsterne Schriftstellerin, ein trinkfreudiger Major – sie alle werden demnächst im Güterschuppen an der Müllerstraße auftreten. Dort bringt das Theater Fatale einen Komödien-Klassiker auf die Bühne: „Pension Schöller“.

Was ist Wahnsinn und was Normalität? Letztlich ist das nur eine Frage der Perspektive. Diese Überlegung liegt dem Dreiakter „Pension Schöller“ zu Grunde, der seit über einem Jahrhundert auf deutschen Bühnen gespielt wird. Auch das Theater Fatale hat diesen Klassiker nun ausgewählt.

Zur Premiere laden die Fatalen für Donnerstag, 2. April, in den Güterschuppen ein. Danach wird das Stück noch zwölf Mal zu sehen sein. Erstmals gibt es auch Nachmittagsvorstellungen. An zwei Sonntagen öffnet sich der Vorhang nicht wie gewohnt um 20 Uhr, sondern bereits um 16 Uhr.

Darum geht‘s in „Pension Schöller“: Um seine Stammtischbrüder zu beeindrucken, möchte Gutsbesitzer Phillip Klapproth eine Heilanstalt für Geisteskranke besichtigen und einmal echte „Irre“ erleben. Ermöglichen soll ihm den Besuch Neffe Alfred, der finanziell von Klapproth abhängig ist und ergo schlecht „nein“ sagen kann. Das Problem ist nur, dass Alfred keine „Irrenanstalt“ kennt. Also beschließt er, seinem Onkel die für ihre skurrilen Gäste bekannte Familienpension als eine solche zu verkaufen.

Klapproth fällt auf den Schwindel herein und amüsiert sich köstlich über die „Insassen“. Da gibt es einen abenteuerlustigen Großwildjäger, einen verkappten Schauspieler, der kein L aussprechen kann, einen Major, der zuviel trinkt und noch mehr meckert – es ist keine große Kunst, die Mitglieder dieser bunten Gesellschaft für tatsächlich Verrückte zu halten. Doch natürlich geht Alfreds Plan trotzdem in die Hose. Denn kaum hat Klapproth die „Anstalt“ wieder verlassen, machen sich die „Irren“ zum Gegenbesuch bei ihm auf.

Das Ensemble, das das unter anderem 1960 mit Theo Lingen verfilmte Lustspiel auf die Bühne bringt, besteht aus einer Mischung aus bekannten Fatale-Darstellern und einigen Neulingen. Auf der Bühne stehen werden Inge Hoppe, Claudia Bartels, Christine Pape, Rolf Wilkens, Axel de Grave, Olaf de Grave und René Maréchal sowie als Neuzugänge in den fatalen Reihen Sabine Preuße, Frank Meyer und Hartmut Reese.

Inszeniert wird „Pension Schöller“ von dem Oldenburger Regisseur, Schauspieler und Theaterautor Ulf Goerges, der für die Fatalen 2005 bereits der Thriller „Die Hölle wartet nicht“ auf die Bühne gebracht hatte.

 

Partnersites

Nordenham - Tourismus - Ausbildung - Theater